Bloggen und SEO – so funktioniert das Zusammenspiel

Adriano Tagliarina - Donnerstag, 23.4.2015

SEO. Drei Buchstaben, die eine Wanne voll Chancen für Marketiers bedeuten, aber gleichzeitig auch der Grund für Spannungskopfschmerzen sind. Wir verraten Ihnen, warum Bloggen Ihnen das Aspirin erspart.

Mehr Blogposts – mehr Internetpräsenz

Ohne die regelmäßige Veröffentlichung von starken Inhalten ist es ziemlich schwer, Google davon zu überzeugen, dass Sie eine ernst zu nehmende Autorität auf Ihrem Gebiet sind. Bloggen unterstützt Ihre Autorität! Denn jeder einzelne Blogeintrag wird von der Suchmaschine wie eine eigene Webseite behandelt. Mit jedem Post gewinnen Sie also ganz leicht mehr Sichtbarkeit im Netz und damit weitere Chancen, mehr Traffic und neue Kunden zu gewinnen.

Wenn Sie bislang sonst kein anderer Grund überzeugt hat, mit dem Bloggen zu starten, dann tun Sie es wenigstens SEO zuliebe … Im Folgenden geben wir Ihnen noch sechs Tipps an die Hand, wie Sie das Zusammenspiel zwischen Ihrem Blog und SEO mühelos gestalten.

1. Fokussieren Sie sich auf ein bis zwei Long-Tail-Keywords.

Überfrachten Sie Ihren Blogpost nicht mit einer Masse an verschiedensten Keywords. Richten Sie den Fokus stattdessen auf ein bis zwei prägnante und relevante Long-Tail-Keywords. Denn Suchmaschinen strafen Sie ab, wenn Ihre Blogs nur aus Keywords zusammengepuzzelt zu sein scheinen. Und außerdem hilft der Fokus Ihnen selbst, beim Schreiben des Beitrags Ihr Ziel vor Augen zu behalten.

Sie haben sich mit Long-Tail-Keywords noch nicht angefreundet und glauben, solche Phrasen seien doch viel zu speziell, um von einer Menge Internetnutzer überhaupt gefunden zu werden? Stimmt genau. Aber Sie wollen ja auch gar keine Massen – Sie wollen qualifizierten Traffic! Besucher, die in Kürze auch zu Ihren Kunden werden. Und wer nach Ihren Long-Tail-Keywords sucht, der weiß schon viel genauer, was er eigentlich will.

2. Nutzen Sie ein anpassungsfähiges Design.

Responsive Design. Klingelt’s bei diesem Stichwort? Wenn nein, dann lesen Sie diesen Blogbeitrag über mobile-freundliche Webseiten. Blogs in responsivem Design passen sich intelligent dem Bildschirm des Nutzers an und sind angenehm lesbar, egal ob sie auf einem Grafiker-Riesenscreen, einem Smartphone-Minidisplay oder einem gemeinen Laptop-Bildschirm angezeigt werden. Der im verlinkten Blogbeitrag besprochene neue Google-Suchalgorithmus bewertet Webseiten nach deren Anpassungsfähigkeit an diverseste Endgeräte.

3. Nutzen Sie die Meta-Description.

Denn die kostet nix und bringt viel. Die Meta-Description ist der kleine Text, der unter dem Suchergebnis bzw. dem Titel Ihres Blogposts in der Trefferliste erscheint und dem Leser in einem prägnanten Satz erklärt, was er sich vom Text erhoffen darf. Ein großartiger Service für – potenzielle – Kunden. In diese Beschreibung inkludieren Sie natürlich auch ein Long-Tail-Keyword.

Bloggen und SEO kombinieren 

4. Holen Sie das Maximum aus Ihren Bildern.

Nutzen Sie in Ihren Blogposts nicht nur den tatsächlichen Lesetext, um sie für Suchmaschinen zu optimieren. Lassen Sie auch ansprechende Bilder, die den Inhalt illustrieren, für sich arbeiten. Suchmaschinen sind (noch?) nicht so schlau, das tatsächliche Motiv zu bewerten und dann zu ranken. Deshalb nutzen Sie Alt-Text im HTML-Code als Übersetzer, um der Suchmaschine in Textform die Info zu liefern, was auf dem Bild zu sehen ist.

5. Verwenden Sie eine nutzerfreundliche URL-Struktur.

Die URL-Struktur Ihrer Website und damit auch Ihrer Blogposts sollte es dem Besucher einfach machen, die Struktur des Internetauftritts zu verstehen. Suchmaschinen finden es klasse, wenn URLs dem Leser helfen, den Content einer Webseite leicht zu begreifen. Werfen Sie mal einen Blick nach oben in unsere URL-Zeile, und Sie wissen, was gemeint ist. :)

6. Verlinken Sie so oft wie möglich.

Verlinkungen auf anderen Webseiten, die auf Ihre verweisen, werden natürlich von Suchmaschinen honoriert. Und für fröhliches Verlinken innerhalb Ihrer Website gilt das genauso! Wenn Sie über einen Aspekt in einem anderen Blogpost bereits berichtet haben, ein Thema in einem E-Book behandeln oder ein passendes Angebot irgendwo sonst auf Ihrer Webseite bereithalten – dann bauen Sie Links ein. Damit liefern Sie nicht nur Ihren Besuchern weiterführende Hinweise, sondern zeigen auch Suchmaschinen, dass Sie noch andere relevante Seiten zu den gesuchten Schlagworten anbieten.

Was ein Blog außerdem noch kann

Was ein Business-Blog außerdem für Sie leisten kann und wie Sie das Maximum an Nutzen daraus ziehen, erfahren Sie in unserem kostenlosen Whitepaper „9 Inbound-Marketing Superkräfte von Blogging". Lassen Sie Ihre Kopfschmerztablettenschachtel in der Schublade und lesen Sie stattdessen, wie ein Blog superheldengleich für Sie arbeitet.

Inbound Marketing Blogging

Kategorien: Bloggen- SEO & SEA

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina ist Gründer und Geschäftsführer der TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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