Zeit für Inbound Marketing?

Thomas Weigl - Montag, 28.11.2016
Geschätzte Lesezeit: 3 min

Haben Sie in diesem Jahr schon Rückschau gehalten? Mit offenen Augen oder nur einem halb zugekniffenen? Was sehen Sie, wenn Sie auf Ihre Marketing- und Vertriebsziele einerseits und das, was erreicht wurde, andererseits blicken? Wenn dazwischen eine große Lücke klafft, ist es höchste Zeit für nachhaltiges Marketing – nämlich Inbound Marketing!

 Zeit für Inbound Marketing

Wir liefern Ihnen heute sieben gute Gründe, warum Inbound Marketing den nötigen Schub für Ihre Marketingabteilung und das ganze Unternehmen liefert.

1. Ihre traditionelle Outbound-Strategie strauchelt.

Sie bauen auf herkömmliches Marketing wie gedruckte Anzeigen, Direktmailings oder sogar Messen. Gleichzeitig können Sie aber nicht beobachten, dass Ihnen diese Methoden die gewünschte Menge an Leads einbringen. Außerdem sind sie teuer. Sie haben zwar eine Website, aber die ist ziemlich statisch, und Ihre geschalteten Onlineanzeigen liefern Ihnen auch keine neuen Besucher mehr.

Inbound Marketing dagegen geht von Kunden als mündigen Menschen aus – die selbst entscheiden, wann, wo und über welche Kanäle sie an Informationen zu Produkten und Dienstleistungen gelangen. Und die bei Problemen und Fragen selbst nach Antworten suchen und deshalb selbstbestimmt auf Sie zugehen.

2. Ihre Leads sind eiskalt. Und teuer.

Eigentlich verdienen viele Leads gar nicht den Namen „Leads“. Ihre Leads, die Sie über klassische Marketingmethoden gewinnen, sind nicht mehr als schwammige Namenslisten, sie sind teurer, als sie wert sind, und bringen am Ende mehr Frust als Gewinn. Nicht unwahrscheinlich ist, dass der Vertrieb seine anvisierten Zahlen nicht erreicht und dann das Marketing wegen seiner nicht funktionierenden Kampagnen dafür verantwortlich macht.

Inbound Marketing setzt auf Klasse statt Masse. Inbound-Kampagnen ziehen die qualifiziertesten Interessenten an und bahnen eine lebendige Beziehung an. Das ist viel effektiver, effizienter und damit viel günstiger.

3. Man kann Ihr Unternehmen nicht googeln.

Und wenn man es unter den Google-Suchergebnissen (vor allem auf der ersten Seite) nicht findet, dann findet man es nirgendwo. Denn die überragende Mehrheit beginnt ihre Suche nach Produkten und Lösungen, sei es im B2B oder im B2C, eben auf Google.

Wer Inbound Marketing anwendet, optimiert den Content auf seiner Business-Website und erhöht damit die Chancen, in den Suchmaschinen entdeckt zu werden und den Suchenden mit wertvollen Informationen zu beglücken und zu begeistern.

4. Sie brauchen mehr Glaubwürdigkeit bei Interessenten und Kunden.

Angenommen, Interessenten haben Ihre Seite tatsächlich entdeckt. Was entdecken sie wiederum darauf? Liefert die Seite lediglich ein digitales Pendant zu Ihren Printbroschüren, die schon seit zehn Jahren im Umlauf sind? Soll heißen: Sie preisen auch auf Ihrer Website lediglich an, wie überragend und einzigartig Ihre Produkte, Dienstleistungen und an erster Stelle natürlich Sie selbst sind? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf solch einer Website hilfreichen Content für seine Probleme findet – und damit zu einer Entscheidung für eines Ihrer Produkte –, ist gleich null.

Inbound Marketing schöpft tief aus der Kiste an Content-Möglichkeiten wie Blogs, Social Media, kostenlosen E-Books, Webinaren, Whitepaper … Alles, um die Expertise und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens zu stützen und dem potenziellen Kunden mannigfaltige Andockmöglichkeiten zu bieten.

5. Sie brauchen dringend handfeste Zahlen.

Fast jedem Marketingteam schlottern die Knie, wenn es Vorgesetzten gegenüber den ROI seiner Kampagnen belegen muss. Denn wie will man den Erfolg einer Printanzeigenkampagne oder eines Messebesuchs tatsächlich belastbar messen?

Inbound Marketing nutzt jede Menge handfeste Metriken über den Erfolg und spezifische Taktiken, die in Echtzeit Auskunft geben und somit die Möglichkeit bieten, neue Erkenntnisse sofort umzusetzen und Kampagnen anzupassen.

6. Sie haben keine Angst vor langfristigem Engagement.

Traditionelles Marketing verlangt mitunter nur kurze Momente kreativen Schaffens. Ein runder Tisch, eine flotte Idee, auf die man sich einigt, ein paar Anzeigenentwürfe und – schwupps – steht die Kampagne. Und darunter macht das Team einen Haken. Wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus?

Inbound Marketing ist nachhaltiges Marketing und damit eine Langzeitstrategie, die das Marketingteam stetig herausfordert. Als Erstes muss ein solides Content-Fundament gelegt werden. Dann werden die Inhalte ständig erweitert und an die aktuellen Bedürfnisse und Gepflogenheiten der Nutzer angepasst. Solch eine Strategie belohnt einen nicht mit einem kurzfristigen Schwung an Interessenten. Sondern entfaltet sich mit der Zeit – aber dann richtig, messbar und langfristig.

7. Sie wollen expandieren.

Wenn Sie Produkte und Dienstleistungen anbieten, die nicht lokal gebunden sind, ist Inbound Marketing Ihre Strategie, um mühelos Grenzen zu überwinden und neue Kunden überall auf der Welt zu finden. Und HubSpot das beste Werkzeug hierfür.

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Kategorien: Inbound Marketing

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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