Woran erkenne ich gute Backlinks?

Adriano Tagliarina - Mittwoch, 30.3.2016
Geschätzte Lesezeit: 2 min

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Egal, wie Google seine Algorithmen bislang modifizierte – wer gute Backlinks hat, kriegt immer noch einen Daumen nach oben bzw. wird in den Suchergebnissen weiter oben gelistet. Wie trifft nun Google wiederum die Entscheidung, was ein guter und was ein schlechter Backlink ist?

Wie so oft gilt auch hier: Masse macht nicht gleich Klasse. Trotzdem ist Masse nicht schlecht. Ein Indiz für Google ist eine hohe Besucherzahl. Wenn sich viele Leser auf einer Seite tummeln, die optimalerweise auch noch über Suchmaschinen auf die Seite gestolpert sind (was für ein hohes Ranking spricht), kann die Webseite ja nicht gar so irrelevant sein. Und damit ein guter Backlink.

Bleiben wir aber auch bei der Klasse. Google wird immer findiger darin, Webseiten mit mauem, spamverdächtigem Inhalt zu identifizieren. Im Gegensatz dazu werden Webseiten mit hochwertigen Inhalten entsprechend höher bewertet. Außerdem müssen die Inhalte eine thematische Relevanz zu Ihrer Webseite haben. Sonst taugt auch der schönste, erhellendste Content nichts.

Und dann kehren wir wieder zur Masse zurück. Wenn eine Webseite außer auf Ihre noch auf 249 weitere verlinkt, dann meint Google (mehr oder weniger) zu Recht, dass die verlinkte Seite von keiner allzu beeindruckenden Relevanz sein kann. Achten Sie also auf exklusive Verlinkungen.

Exklusiv könnte ein Backlink von einer ausländischen Website sein. Das würde doch davon zeugen, dass man mit seiner Webseite sogar weltweit Rummel macht, oder? Die Antwort ist aber eher Nein. Weshalb sollte zwischen Ihrer und einer in Kanji oder Kyrillisch verfassten Seite eine Beziehung bestehen? Erst einmal also Vorsicht vor Backlinks aus dem Ausland.

Selbst wenn ein Backlink auf einer thematisch konsistenten, hochfrequentierten und qualitativ herausragenden Seite platziert ist, aber dennoch nicht angeklickt wird, hat er quasi keinen Wert. Google kann das inzwischen ziemlich gut erschnüffeln. Sorgen Sie also zum Beispiel durch noch mehr thematische Relevanz und Passgenauigkeit für den Leserdafür, dass der Link tatsächlich angeklickt wird.

Google fährt außerdem auf gute Platzierungen ab. Damit meinen wir nun nicht das Ranking in den Suchergebnissen, sondern die tatsächliche Position eines Backlinks auf einer Seite. Sind Links nur in die Fußzeile abgeschoben oder fristen in der Sidebar vor sich hin, erscheinen sie nicht so relevant. Je weiter oben sie zum Beispiel in einen Fließtext integriert sind, desto besser.

Alter vor Schönheit? Gilt auch im Backlink-Business. Verlinkungen von Seiten, die noch jünger sind als ein halbes Jahr, versprechen keine so hohe Glaubwürdigkeit wie von Seiten, die schon seit Jahren erfolgreich online sind.

Außerdem fast schon ein Allgemeinplatz: Stammt der Backlink von einer Seite, die indexiert ist? Prüfen Sie, ob und welche Inhalte im Google-Index sind – vor allem wenn es sich um große Seiten dreht, die allerdings kaum indexiert sind, ist immer noch Vorsicht die Mutter der Porzellankiste (wo wir schon beim Sprücheklopfen sind).

Noch einmal ein Wort zur Relevanz. Relevant muss auch der Text sein, in den der Link eingebettet ist. Passt dieser so gar nicht zu dem, was schließlich auf der Zielseite zu finden ist, leidet die Qualität des Backlinks.

Und zu guter Letzt: Hat denn die betreffende Seite selber gute Backlinks? Dann ist der Backlink von eben dieser Seite auch gut für Sie.

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Kategorien: SEO & SEA- Website

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina ist Gründer und Geschäftsführer der TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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