Erfolgreiche Landing Pages erstellen im B2B

Thomas Weigl - Mittwoch, 7.9.2016
Geschätzte Lesezeit: 3 min

Erfolgreiche Landing Pages erstellen im B2B

Im B2B herrscht große Verwirrung darüber, was die Conversion Rate von Landing Pages betrifft. Was ist denn nun ein wirklich guter Wert für die Conversion Rate? Und was müssen Sie tun, um diese zu erreichen? Wie so häufig lautet die Antwort: Es kommt darauf an.

Was eine gute Conversion Rate ist hängt davon ab, was Sie sich für Ziele gesetzt haben, wer Ihr Zielpublikum ist und in welcher Branche Sie agieren. Deshalb unser Tipp: Fokussieren Sie sich nicht nur auf Zahlen, sondern vielmehr darauf, wie Sie bestimmte Werte erreichen. Wie heißt es doch so schön: Der Weg ist das Ziel!

Wenn Sie Landing Pages für Ihre B2B-Kundenakquise erstellen, ist es wichtig immer im Hinterkopf zu behalten, zu welchem Zweck Sie dies tun: zur Leadgenerierung. Und wie generieren Sie Leads? Indem Sie Ihren potenziellen Kunden hochwertige Inhalte zur Verfügung stellen und zwar im Tausch gegen ein paar kostbare Kontaktdaten.

Wir haben fünf Tipps für Sie, wie Sie Ihre Landing Pages so gestalten können, dass sie auch wirklich Ihren Zweck erfüllen.

1. Wählen Sie eine Überschrift, die Lust auf mehr macht!

Durchschnittlich haben Sie weniger als acht Sekunden Zeit die Aufmerksamkeit des Website-Besuchers auf Ihre Landing Page zu ziehen. Wählen Sie also eine Überschrift, die den Leser so neugierig macht, dass er gar nicht anders kann als weiterzulesen. Hier ein paar Ideen, wie Sie eine solche Überschrift schaffen können:

  • Verwenden Sie ansprechende Adjektive wie "erfolgreich", "sinnvoll" oder "perfekt". Das sind Worte, die jeder gerne liest.
  • Seien Sie provokant: Benutzen Sie ruhig einmal Aussagen von denen Sie wissen, dass sie für Diskussionsstoff sorgen werden. Natürlich sollten Sie aber hinter Ihrer Aussage stehen.
  • Ihre Überschift sollte zum Inhalt passen! Wenn Sie eine Überschrift wählen, die so gar nicht zu Ihrem Content-Angebot passt, wird Ihnen der Website-Besucher schneller abspringen, als Ihnen lieb ist.

2. Betonen Sie den Mehrwert Ihres Content-Angebots!

Was sind die gängigen Problemstellungen Ihrer Zielkunden? Denken Sie eingehend darüber nach und gestalten Sie Ihre Landing Pages so, dass sie wie eine Lösung für die Herausforderungen Ihrer B2B-Kunden klingen. Die Kunden wollen nicht hören, wie toll Sie sind und was Sie als Firma alles können. Sie müssen sich deren Vertrauen mit qualitativ hochwertigen Content-Angeboten verdienen.

3. Bieten Sie dem potenziellen Kunden Fakten!

Je spezifischer Sie in Ihren Aussagen sind, desto glaubwürdiger sind Ihre Aussagen. Wenn Sie also Landing Pages erstellen, achten Sie darauf, dass Sie ab und an mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten aufwarten. Auch Studien sind immer wieder gern gesehen. Die Kunden von heutzutage sind durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet ohnehin schon sehr gut informiert und wissen es zu schätzen, wenn Sie ihnen valide Daten für Ihre Recherchen zur Verfügung stellen.

4. Dringlichkeit betonen!

Bei der B2B-Kundenakquise ist es wichtig, potenziellen Kunden das Gefühl von Exklusivität und Limitiertheit eines Angebots zu geben. Vermitteln Sie das Gefühl, dass es unbedingt notwendig ist das Content-Angebot genau jetzt herunterzuladen. Viele der ganz Großen nutzen diese Taktik sehr effektiv für sich. Denken Sie beispielsweise an das Buchen von Plätzen im Kinosaal: Sie können Sitzplätze reservieren, wenn Sie diese Reservierung aber nicht innerhalb kürzester Zeit bestätigen, verfällt sie und ein anderer bekommt die Plätze im Love-Seat in der letzten Reihe. Oder denken Sie an Ihren Online-Einkauf bei Amazon - wie oft haben Sie schon gelesen "Dieser Artikel ist nur noch zweimal im Lager"? Sofern es Sinn macht, können Sie Ihren B2B-Kunden beispielsweise zeitlich oder mengenmäßig limitierte Versionen eines Angebots zur Verfügung stellen.

5. Formulare!

Sie haben die Tipps 1 bis 4 befolgt - so weit, so gut! Was war noch einmal das Ziel? Leadgenerierung! Binden Sie auf Ihrer Landing Page Formulare ein, die Sie im Tausch gegen nützliche Kontaktinformationen wie Name, Vorname und E-Mail- Adresse anbieten und erlauben Sie dem potenziellen Kunden erst dann das Content-Angebot herunterzuladen. Noch ein Tipp: Holen Sie sich erst das Double-Opt-In von neuen Kontakten und schicken Sie ihm dann den Downloadlink per E-Mail zu. Je weiter fortgeschritten Ihr Kontakt (beziehungsweise Lead im weiteren Verlauf) im Kaufprozess, desto mehr Fragen können Sie sich in einem Formular erlauben. Mit dem richtigen Marketing-Automation-Tool können Sie intelligente Formulare nutzen, die sich Antworten merken und bei einem erneuten Download mithilfe von Cookies ganz einfach eine bereits beantwortete Frage durch eine neue relevante Frage ersetzen. Achten Sie jedoch immer darauf, nie mehr Fragen zu stellen, als das Angebot tatsächlich "wert" ist. Soll heißen: keine zwanzig Fragen stellen für eine einseitige Checkliste.

 

Und jetzt geht's ans Umsetzen!

Keiner der genannten fünf Tipps ist ein Geheimnis. Für eine erfolgreiche Leadgenerierung im B2B ist es wichtig, diese Tipps konsequent zu befolgen. Dann wird sich auch eine entsprechende Conversion Rate einstellen.

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Kategorien: Leadgenerierung und -management- Website

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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