Wie Sie ganz einfach geniale Themen für Ihren Blog finden

Thomas Weigl - Donnerstag, 19.11.2015
Geschätzte Lesezeit: 3 min

Wie Sie ganz einfach geniale Themen für Ihren Blog finden

Schreiben ist ganz einfach. Wenn man im Flow ist. Und ein packendes Thema gefunden hat. Der Weg dahin allerdings erscheint vielen fürchterlich steinig. Vier einfache Schritte bringen uns strukturiert und fundiert zu Blogthemen, die Leser fesseln.

1. Die Zielgruppe definieren – und kennen!

Die besten Blogthemen sind die besten Blogthemen für Ihr Zielpublikum. So einfach ist die Gleichung. Alles, wirklich alles dreht sich im ersten Schritt um Ihre anvisierte Leserschaft. Machen Sie sich also mit ihr im Detail vertraut. Das klappt am einfachsten, wenn Sie sich Ihr Publikum erst einmal definieren. Falls Sie mit Ihrem Business noch ganz am Anfang stehen, beginnen Sie damit, festzulegen, wen Sie überhaupt erreichen wollen. Wenn Sie bereits ein Geschäft etabliert haben, dann können Sie Ihr Publikum kennenlernen, indem Sie sich mit ihm austauschen. Nutzen Sie Onlinebefragungen oder den guten alten Anruf, um zu verstehen, was Ihre Zielgruppe bewegt und umtreibt. Mit Ihrem Musterkunden vor Augen fällt es Ihnen viel leichter, Blogthemen zu entwickeln, die wirklich ankommen.

2. Die Relevanz im Fokus haben!

Das ist nun wirklich kein neues Schlagwort. Vor allem nicht im Rahmen von Inbound-Marketing. Treten wir gerade deswegen aber mal einen Schritt zurück und gucken uns genau an, was Relevanz im Zusammenhang mit Bloggen und Blogthemen wirklich bedeutet.

  • Relevanz bedeutet, den Fokus auf seine Leserschaft zu richten.

Das kommt Ihnen aus Punkt 1 bekannt vor, oder? Es geht nicht in erster Linie um eine kontinentale Reichweite und eine irrsinnige Popularität. Sondern um den richtigen Fokus auf dem richtigen Publikum. Wofür interessieren sich die Leser? Welchen Problemen sind sie ausgesetzt? Welche Herausforderungen müssen sie stemmen? Wenn Sie nicht wissen, wie Sie diese Fragen beantworten sollen und sich kein Zielpublikum definiert haben, werden Sie ganz schön ins Rudern kommen ...

  • Relevanz bedeutet, den Fokus auf die Branche zu richten.

Je spezieller Ihre Branche, desto einfacher wird es, relevante Themen zu ergründen. Wenn Ihr Angebot handgeknetete Vollkornbrote umfasst, berichten Ihre Blogposts von der richtigen Lagerung von Getreide, von Gehzeiten und Backkörbchen. Sie würden eher keinen Artikel über die wichtigsten Konsolenkommandos für Linux publizieren, richtig?

  • Relevanz bedeutet, den Fokus auf das Ziel zu richten.

Moment, sind denn nicht Publikum und Branche das Ziel? Ja, auch. Aber darüber hinaus haben Sie sicher noch ein höheres Ziel, das weiterweist als nur interessierte Augenpaare vor dem Bildschirm begeistern zu wollen. Was wollen Sie mit Ihrem Blog erreichen? Mehr qualifizierten Traffic auf der Website zu haben? Die Newsletterabonnentenzahlen zu steigern? Aus Interessenten Kunden zu machen? Führen Sie sich Ihr übergeordnetes Ziel vor Augen und texten Sie Artikel, die dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

  • Relevanz bedeutet, den Fokus auf Aktualität zu richten.

Wer über alte Technologien und längst verblasste Trends schreibt, ist vielleicht nostalgisch. Aber auf keinen Fall relevant. Nicht zuletzt Google honoriert es, wenn Inhalte aktuell sind und heutige Themen behandelt werden.

  • Relevanz bedeutet, den Fokus auf Problemlösungen zu richten.

Wirklich relevante Inhalte besprechen zuerst, wo der Schuh drückt, um dann Lösungen für das Problem zu entwickeln. Wenn Sie mit Ihrem Blog akute und langwierige Schwierigkeiten lösen, sind Sie auf dem absolut richtigen Pfad der Relevanz.

3. Einen Blog zum Stehlen finden!

Pablo Picasso soll gesagt haben: „Gute Künstler kopieren. Große Künstler stehlen.“ Verstehen Sie das nun aber bitte nicht als Aufforderung zum großen Raubzug durch Blogs der Mitbewerber! Es geht um das Stibitzen von Trendthemen, nicht um das „Guttenbergen“ ganzer Inhalte, um es einmal in Jugendsprache auszudrücken. Gehen Sie so vor: Stellen Sie sich eine Liste von einer Hand voll Blogs zusammen, die Sie inspirieren. Das müssen noch nicht einmal Blogs sein, die derselben Branche entspringen wie Ihrer. Sammeln Sie Blogposttitel und nehmen Sie diese als Wegweiser für Ihre eigene Branche und Ihre eigenen Artikel. Spazieren Sie immer mal wieder an Ihren Lieblingsblogs vorbei und lassen Sie sich von deren Ideen, Techniken, Stilen und Herangehensweisen beflügeln.

Außerdem sind selbstverständlich Fachmagazine und andere Branchenpublikationen, Messen und sonstiges Material von Marktbegleitern eine gute Quelle der Inspiration.

Haben wir Ihrer Meinung nach noch einen Schritt auf dem Weg zu passgenauen, Begeisterung schürenden Blogthemen vergessen? Dann tippen Sie Ihre Strategie ganz schnell ins Kommentarfeld!

Noch mehr Inspiration rund ums Bloggen gefällig? Bitteschön:

STRATEGIE – NUR GARNIERT MIT EIN BISSCHEN MUSE

Konnten wir Ihnen den Grusel vor der leeren Flipchart oder dem blanken Notizblock nehmen? Das hoffen wir doch sehr! Und wünschen Ihnen jederzeit den richtigen Fokus und einen nie versiegenden Brunnen an Ideen. Dazu auch ein bisschen Muse, denn damit macht das Texten noch mehr Spaß. Weitere handfeste Infos und einen großen Schwung Motivation zum Bloggen können Sie sich ganz einfach in unserem kostenlosen Ratgeber „9 Gründe warum sich bloggen lohnt“ holen. Den gibt’s mit einem Klick auf den Download-Button.

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Kategorien: Bloggen

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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