Der Blog als wichtiger Baustein der Lead-Conversion

Thomas Weigl - Dienstag, 2.6.2015
Geschätzte Lesezeit: 3 min

Die Schiefertafel vor dem mit rustikalen Kerzenhaltern gesäumten Eingang präsentiert in geschwungener Handschrift die Vorspeisen des Abends: Perlhuhnbrüstchen an Pfefferorangen. In Zitronenbasilikum marinierter Seebarsch. Salat von der Safran-Artischocke. Von dieser Auswahl inspiriert suchen Sie sich ein gemütliches Plätzchen in dem von Oleanderbüschen eingerahmten Restaurantgarten.

 

Mehrgangmenü

Der Holundersekt prickelt, dezente Musik trägt Ihre Gedanken weit fort vom Alltag und eine Brise von würzigem Meerwasser vermischt sich mit dem Duft der weißen Rose vor Ihnen auf dem Tisch. Kurz: Sie fühlen sich wie Gott in Frankreich. Als dann die Amuse-Gueules aufgetragen werden und in Aussehen und Geschmack das weit übertreffen, was Ihr hungriges Hirn sich beim Lesen der Schiefertafel ausgemalt hat, fühlen Sie sich wie Gott in Frankreich und im Olymp gleichzeitig. Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie in dieser ausgesuchten Lokalität nun auch einen Hauptgang bestellen?

Ohne groß zu überlegen: sicher sehr wahrscheinlich. Bauen Sie deshalb jetzt eine hübsche Brücke zwischen dem Sommerabendbesuch im Küstenrestaurant und Ihrem Business-Blog. Die Parallele fällt Ihnen sicher nicht schwer: Ihr Blog soll einladend sein, auf seine eigene Weise charmant und sinnlich, und was es darauf zu lesen gibt, soll Appetit auf mehr wecken.

Eine vorbildliche Speisekarte

Wenn Sie es geschafft haben, Ihre potenziellen Kunden mit Ambiente und mundgerechten Informationen zu begeistern, dann verpassen Sie eines nicht: Reichen Sie ihm die Speisekarte für den Hauptgang! Sprich: Lassen Sie der Vorspeise einen Call-to-Action folgen. Denken Sie an den fantasierten Restaurantbesuch. Wie jäh würde der kulinarische Traum enden und Sie als grantigen Gast zurücklassen, wenn der erwartete Hauptgang gar nicht angeboten würde und nach ein paar Appetithäppchen Schluss wäre?

 Blog fuer mehr Lead Conversion

Halten Sie sich beim Gestalten des Calls-to-Action an ein paar ganz einfache Regeln. Er sollte zuvorderst natürlich ins Auge fallen. Gute Sichtbarkeit erreichen Sie durch eine adäquate Größe, eine sinnvolle Platzierung (z. B. am Ende des Fließtexts) und durch eine ansprechende grafische Gestaltung. Greifen Sie eine Grafik aus dem Content-Angebot, auf das der Leser hingelenkt werden soll, auf. Oder liefern Sie eine Mini-Vorschau des Whitepapers oder E-Books. Über eine einfache Zeile mit hinterlegtem Hyperlink liest man dagegen gerne hinweg. Integrieren Sie in Ihren CTA auffordernde Aktionsverben wie „Klicken Sie hier“ oder „Laden Sie sich XYZ jetzt herunter“. Und teilen Sie dem Leser konkret mit, was ihn erwartet, wenn er sich auf den Klick einlässt.

Sie verstehen bei Landing Pages, CTA und Co. nur Bahnhof? Dann hilft Ihnen  unser kostenloser Inbound Marketing Glossar sicher weiter.

Einfach nur „Download hier“ ist wenig vertrauenerweckend. Geben Sie stattdessen den Titel des Content-Angebots oder eine kurze Erklärung dessen an, worauf der Leser gespannt sein kann.Ein Call-to-Action ist in erster Linie dafür da: mehr Leads zu generieren. Da darf man sich Mühe geben.

Auf einen Call-to-Action-Button, der beschreibt, wohin der Klick den Leser führt, wird signifikant häufiger gedrückt. Um ganze 80 Prozent steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der User dem Link folgt. (Quelle: HubSpot)

Der Conversion-Pfad

Wenn Ihr Leser auf den Call-to-Action klickt, haben Sie ein Etappenziel erreicht. Dann haben Sie einen neuen Lead. Lassen Sie uns kurz Revue passieren, wie Sie dort hinkommen. Am Anfang steht Ihr Asset, Ihr Content-Angebot z. B. in Form eines E-Books, einer Dos-and-Don’ts-Liste oder einer kostenlosen Erstberatung. Aus dem Inhalt stricken Sie sich einen Blogbeitrag. Diesen promoten Sie dann in den sozialen Medien (Siehe auch unseren Blog-Artikel: Wie kommt der Content unters Volk). Über den Interessenten, der den Weg auf Ihren Blog findet, wissen Sie erst einmal nichts. Wenn er aber schließlich auf den CTA klickt und in einem nächsten Schritt auf einer Landing-Page die von ihm geforderten Daten in ein Formular einträgt, um sich das Content-Angebot tatsächlich herunterzuladen, gewinnen Sie wertvolle Informationen. Informationen, mithilfe derer Sie aus einem Lead letztendlich einen Kunden machen können.

Und was ist mit Nachtisch?

Wie Sie den größten Gewinn und die meisten Leads aus Ihrem Business-Blog ziehen können, erfahren Sie in unserem kostenlosen Ratgeber „9 Inbound-Marketing-Superkräfte von Blogging“, den Sie sich gleich hier herunterladen können. Und wenn Sie den gelesen haben, dürfen Sie gerne über ein Wie-Gott-in-Frankreich-Dessert fantasieren …Inbound Marketing Blogging

Kategorien: Bloggen- Leadgenerierung und -management

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

vorherhiger Beitrag

Bild-SEO - Inbound-Marketing und SEO

nächster Beitrag

Wie Sie einen E-Mail-Newsletter kreieren ...