Content Marketing smart angewandt

Thomas Weigl - Sonntag, 13.11.2016

Wenn wir auf eine Website klicken, sehen wir alle oftmals noch immer dasselbe. Egal ob wir bereits Kunde des Unternehmens sind oder uns zum ersten Mal auf der Website aufhalten. Ob wir von einem Smartphone aus Japan auf die Seite gehen oder von einem PC in Berlin. Dass das auch smarter geht, möchten wir im Folgenden darstellen. In diesem Blog – inspiriert von einem HubSpot-Training auf der Inbound16 – zeigen wir Anwendungsbeispiele für sog. Smart Content.

Smart Content Marketing

Erfahrung mit einer personalisierten Website dürften dann doch die meisten bereits gemacht haben. D. h. eine Website, die je nach Nutzerverhalten bzw. Kundenstatus unterschiedliche Inhalte darstellt. Und gefallen hat es vermutlich auch den meisten. Uns werden beispielsweise direkt Produkte empfohlen, die für uns interessant sein könnten oder wir werden sofort darauf hingewiesen, dass der Versand in unser Land kostenfrei ist. Überlegen Sie, in welchen Bereichen es für Ihr Geschäft Sinn machen würde, Website-Inhalte zu personalisieren. Mit „Sinn machen“, meinen wir einen echten Mehrwert für den Website-Besucher stiften. Lediglich eine persönliche Anrede à la „Hallo, Thomas!“ am Anfang des Textes einzubauen, mag zwar charmant ankommen, ist in den meisten Fällen aber wenig hilfreich.

Wichtige Elemente für smarte Websites

Die Anforderungen der Website-Besucher hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Ziele mit einer personalisierten Website-Erfahrung zu realisieren, nennt man auch Contextual Marketing. Oder ganz simpel: Der richtige Content, zur richtigen Zeit, für die richtige Person.

Mit welchen Tools kann ich smarten, personalisierten Content erstellen? Mit diesen drei:

  • Call-to-Actions
  • Formulare
  • Text/HTML

Call-to-Actions (CTA): Macht es Sinn einem Website-Besucher ein Whitepaper per CTA anzubieten, welches er bereits bei einem vorherigen Besuch heruntergeladen hat? Nein, natürlich nicht. Denn weder Sie noch der Besucher haben davon einen wirklichen Mehrwert. Zeigen Sie ihm stattdessen einen CTA, der auf ein anderes Whitepaper oder E-Book führt.

Formulare: Wenn Sie Formulare einsetzen, die über die reine Abfragen von Namen und E-Mail-Adressen hinausgehen, stellt sich oft die Frage, welche Felder zur Informationsabfrage noch eingesetzt werden können. Machen zum Beispiel Fragen nach spezifischen Herausforderungen im Unternehmen Sinn? Definitiv für viele. Passen Sie die Fragen aber an Ihre Buyer Personas und deren besonderen Bedürfnisse an! Fragen Sie z. B. den Geschäftsführer andere Fragen als den Einkäufer oder IT-Leiter, wenn diese Ihren Personas entsprechen.

Text/HTML: Ähnlich verhält es sich mit dem Text. Passen Sie Textteile an die jeweiligen Bedürfnisse an. Sie haben ein Event, welches nur für eine bestimmte Personengruppe (Ort, Branche, Persona,…) interessant ist? Dann bewerben Sie es auf Ihrer Website auch nur für diesen Personenkreis.

Wie funktioniert die Umsetzung in der Praxis?

Als HubSpot-User (Sind Sie nicht? Kontaktieren Sie uns für eine Free Demo) ist die Implementierung von Smart Content für Ihre Website recht einfach.

Im Rahmen der HubSpot-Software können Sie eine Segmentierung Ihrer Kontakte gemäß folgender Kriterien vornehmen:

  • Land
  • Device Type
  • Referral Source
  • Gewünschte Sprache
  • Listenmitgliedschaft
  • Lifecycle Stage 

Überlegen Sie sich, welche Segementierung für Ihr Unternehmen und Ihren Content Sinn macht. Durch die Möglichkeit Listen mit nahezu unendlich vielen Kriterien anzulegen, sind Ihre Möglichkeiten dabei riesig! Wägen Sie also gut ab, welche Segmentierungen Sie für die unterschiedliche Content-Gestaltung priorisieren möchten.

Beispiele wie Sie die Segmentierung nutzen können:

  • Land: Zeigen Sie auf Ihrer Pricing Page genau die Währung gemäß des Landes, von dem der Besucher kommt.
  • Device Type: Gestalten Sie Ihre Formulare für mobile Endgeräte leichter ausfüllbar.
  • Referral Source: Präsentieren Sie Personen, die auf einen Link in Ihrer Mail klicken, einen auf Sie zugeschnittenen Content.

Das alles funktioniert auch mit Menschen, die das erste Mal auf Ihre Website kommen. Mit bereits bekannten Kontakten ergeben sich weitere Möglichkeiten (Stichwort: Cookies), die gerade im Lead Nurturing oder zur Kundenpflege hilfreich sind. Durch die Segmentierung nach Listenmitgliedschaft oder Lifecycle Stage können Sie richtig hilfreichen, personalisierten Content bieten.

 

In unserer HubSpot User Group am 1.12.2016 in Feucht erfahren alle Interessenten und Neugierigen mehr zu den Trendthemen der Inboundwelt und zum Contextual Marketing, z. B. auch wie eine Contextual-Marketing-Strategie konkret aussehen kann. Sichern Sie sich gleich Ihren freien Platz!

zur HUG Anmeldung

Kategorien: Content Marketing- Inbound Marketing- Website

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

vorherhiger Beitrag

[Video] Wie sorge ich für Marketingmessbarkeit?

nächster Beitrag

So wird Ihr Unternehmensblog zum Besuchermagnet