B2B-Blog: Was Sie beim Bloggen falsch machen können

Adriano Tagliarina - Mittwoch, 29.4.2015
Geschätzte Lesezeit: 2 min

Von den Chinesen kann man sich ja so einiges abgucken. Rezepte für Pekingente süß-sauer beispielsweise. Oder Einrichtungsweisheiten nach Feng-Shui. Oder Akupunktur gegen Kopfschmerzen. Jenseits von Koch-, Möblier- und Heilverfahrenstipps möchten wir Ihnen heute aber einen bedeutenden chinesischen Philosophen vorstellen: Sunzi.

 

Denn der hat in einem seiner bekanntesten Werke einen gewichtigen Satz fallen lassen: Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können. Und wie schlagen wir jetzt den Bogen von einem vorchristlichen, chinesischen Militärstrategen zu Ihrem ganz aktuellen Business-Blog? Ganz einfach: Wir stellen Ihnen die Feinde vor, die auf Sie beim Bloggen lauern könnten …

Fails beim Business Bloggen

Hinterhalt und Falltüren

Dass ein Blog ein elementarer Bestandteil Ihrer Content-Marketing-Strategie ist, wissen Sie ja bereits. Und dass man regelmäßig neue Beiträge posten sollte – in einer möglichst hohen Qualität –, haben wir Ihnen auch schon erzählt. In welche Fallstricke könnten Sie sich sonst noch verheddern:

  • Die links liegen gelassene Kommentarfunktion: Wer sie nicht aktiviert, kann arrogant wirken. So, als ob er Nutzerfeedback nicht nötig hätte. Oder gar Angst davor hat? Oder sich keine Zeit nimmt für die akuten Anliegen seiner Leser? Oder alles zusammen.
  • Der Inhalt schrammt an der Zielgruppe vorbei: Ob haarscharf oder eine echte Themaverfehlung – schade um die Zeit, die Sie ins Texten investieren und die Ihre Leser Ihnen schenken, ohne einen Mehrwert zu bekommen.
  • Lospreschen ohne Strategie: Viel Elan kann einen zwar weit bringen und über mangelnde Planung hinwegretten, aber normalerweise ist der Motivationstank nach kurzer Zeit schon leer, wenn man seine Energie einfach ins diffuse Blaue hineinlenkt.
  • Am Ende gibt’s keine Handlungsaufforderung: Das war aber ein unterhaltsamer wie informativer Text, denkt sich der Leser. Und ist schon auf die nächste Website abgedriftet. Warum? Weil ihn am Ende kein Call-to-Action abgeholt hat. 
  • Mangelnde Akzeptanz im Unternehmen: Alle finden’s doof, außer ich. Unter dieser Voraussetzung werden Sie bald ganz schön mit den Zähnen knirschen und händeringend nach Expertenrat suchen. Und sehr bald auch Ihre Position infrage stellen lassen müssen.
  • Immer Standard, immer gleich, immer grau: Monotonie, dich vergess ich nie … Selbst, wenn die Inhalte bahnbrechend sind: Blogposts der immer gleichen Couleur und der immer selben Struktur öden irgendwann jeden an.

Die Säbel wetzen

Wissen Sie, was der schlaue Sunzi noch so zum Thema gesagt hat? Wir verraten’s Ihnen: Der klügste Krieger ist der, der niemals kämpfen muss. Laden Sie sich deshalb als Rüstung gegen Business-Blog-Feinde ganz fix unser kostenloses Whitepaper „9 Inbound-Marketing-Superkräfte von Blogging“ herunter und lernen Sie, wie Sie von Anfang an alles richtig machen.

Inbound Marketing Blogging

Kategorien: Bloggen

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina ist Gründer und Geschäftsführer der TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

vorherhiger Beitrag

Bloggen und SEO – so funktioniert das Zusammenspiel

nächster Beitrag

Business-Blogging: Wie Sie ein glaubwürdiger Experte werden