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3 Gründe, warum Ihre E-Mails nicht gelesen werden

29.01.2016 09:12:21

3-Gründe,-warum-Ihre-E-Mails-nicht-gelesen-werden

 

Falls Sie gerade mal zehn Minuten Luft haben, geben Sie die Stichworte „Fehler Geschäftsmails“ in eine Suchmaschine ein. Dann können Sie wahlweise grinsen, staunen oder sich wundern, welche Antifehlerstrategien vorgeschlagen werden. Bevor wir uns drei leider häufig vergessenen und viel zu selten diskutierten Fehlern widmen, haben wir hier für unsere Leser in Zeitnot ein (willkürliches) Best-of der genannten Tipps versammelt:


  • Verwenden Sie seriöse Schriftarten.
  • Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
  • Wägen Sie Ihre Wortwahl genau ab.
  • Fassen Sie sich kurz.
  • Vermeiden Sie Emoticons.

 

An diesen Empfehlungen rütteln wir natürlich nicht. Fehlerfreie, seriöse und überschaubare E-Mails finden wir – und Ihre Empfänger – klasse. Allerdings muss hinter richtig guter E-Mail-Business-Kommunikation noch mehr stecken. Sonst würde Ihnen schließlich die Telefonleitung vor Kundenanfragen heiß laufen, nachdem Sie eine fehlerfreie und kompakte Mail in die Welt geschickt haben. Welche Fehler könnten Ihnen also noch unterlaufen, die nicht ganz so offensichtlich wie breit gestreute, zwinkernde Smileys sind?

 

 

1. Ihre Betreffzeile verweist auf das falsche Ziel.

 

Auch das ist eine Binsenweisheit, die unter oben genannten Suchbegriffen zu finden ist: Es braucht eine fesselnde Betreffzeile, damit eine E-Mail geöffnet wird. Wichtig dabei ist aber auch: Bleiben Sie ehrlich, versprechen Sie nichts, was der Inhalt der Mail nicht hält, seien Sie sich über das Ziel dieser Mail sicher. Und welches Ziel ist das? Im Zweifelsfalle immer der Wunsch nach einer Antwort. In erster Linie kein Verkaufsabschluss, keine Mitarbeitereinstellung und kein Festklopfen einer Geschäftsbeziehung. Der erste Schritt auf dem Weg zu diesen übergeordneten Zielen ist die (positive) Reaktion Ihres Ansprechpartners.

 

Warum Emails nicht gelesen werden

 

Wie wäre es deshalb mit folgenden Betreffzeilen:

 

  • Ideen für ... [wenn Sie sich in bester Inbound-Marketing-Manier um die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Buyer Persona gekümmert haben, dann wissen Sie, mit welchen Problemen sich Ihr Ansprechpartner abmüht]
  • Fragen zu ... [hier passen ein oder mehrere Ziele des Adressaten hinein]
  • Haben Sie über ... nachgedacht? [Fügen Sie einen Gedanken oder eine Empfehlung ein.]
  • Tipp zur Kontaktaufnahme durch ... [nennen Sie den gemeinsamen Kontakt]

 

 

2. Sie schicken Ihre E-Mails zur falschen Zeit.

 

Wann versenden Sie Ihre Business-Mails? Komische Frage, denken Sie vielleicht, na, zu Geschäftszeiten. Das tun die meisten. Und wissen Sie was? Zu den häufigsten E-Mail-Versandzeiten, nämlich montags und dienstags, lesen die meisten Empfänger am wenigsten Mails ... So eine Studie aus dem vorvergangenen Jahr. Im Lauf der Woche nehmen Zeit, Wille und Nerven, E-Mails zu öffnen, zu. Das geht so weit, dass die meisten Mails tatsächlich am Sonntag geöffnet werden. Wie wäre es, wenn Sie eine Mail an einen potenziellen Kunden, der sich bis jetzt nicht hat erwischen lassen, auch mal an einem Sonntagabend rausschicken?

 

 

3. Sie nutzen eine allgemeine Absenderadresse.

 

Dass Sie vor dem Versand einen konkreten Ansprechpartner anstelle einer „info@“-Adresse ausfindig machen, ist noch so eine Binsenweisheit. Weniger bedacht wird allerdings häufig die Absenderadresse. Wenn Sie einzelne personalisierte E-Mails schicken, wird standardmäßig natürlich Ihr Name als Absender angezeigt.

Nutzen Sie einen Dienst, der Sie beim Versand von digitaler Post an einen großen Empfängerkreis aus Ihrer Kontaktliste unterstützt, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass auch hier Ihr Vor- und Nachname als Absender eingetragen sind und nicht etwa nur der Firmenname. Verschiedene Studien belegen, dass E-Mails, hinter denen eine „natürliche“ Person steckt, häufiger geöffnet werden und höhere Click-Through-Raten haben. Wer schlimmstenfalls eine „bitte-nicht-antworten@...“-Adresse angibt, darf sich nicht wundern, wenn kein Feedback kommt ...

 

Welcher ist Ihr „liebster“ Fehler in geschäftlicher E-Mail-Kommunikation?

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geschrieben von Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, einer der ersten Inbound Agenturen in Deutschland.

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