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Content Marketing

Content ist Kapital, nicht Kosten

Lesen Sie hier, warum Content Ihr Kapital ist und zu Unrecht als Kostenverursacher abgestempelt wird.

Content ist Kapital

Marketing bedeutet Aufwendungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. So fordern es zumindest grundlegende Regeln im Rechnungswesen. Glücklicherweise findet in den Köpfen von Marketiers und Geschäftsführern langsam ein Umdenken statt: Marketing ist nicht mehr ein bloßer Kostenpunkt. Und der Perspektivenwechsel müsste noch viel erheblicher sein: Marketing muss als Investment gesehen werden und der Content als Kapital.

 

Ohne zu zögern wird in Technologien, Ausrüstung und Personal investiert, um die Geschäftszahlen zu steigern. Warum sollte man dieses Engagement nicht auch dem Content gönnen? Es wird höchste Zeit, Content als Kapital zu betrachten und ihn wie jedes andere Firmenkapital auch zu behandeln. Es ist Zeit für eine Content-Strategie. Mit ihr verliert Ihre Marke – anders als ein Auto oder Inventar – nicht an Wert. Ihre Marke ist Ihr größtes Kapital, und Ihr Content erzählt die Geschichte Ihrer Marke.

 

Marketing und Sales: für- oder gegeneinander?

Wenn Ihr Unternehmen einen Verkauf abschließt: Wer wird dafür honoriert? Vermutlich der Verkäufer. Vielleicht ist er sogar der Meinung, dass das Marketing gar nichts dafür tut, Leads zu generieren. Aber welche Werkzeuge nimmt er in die Hand, um ein Geschäft zum Abschluss zu bringen? Er nutzt die Firmenwebsite, Blogposts, E-Books, Social-Media-Kanäle, Videos, E-Mail-Newsletter … eben alles, was das Marketingteam produziert. Ohne diese „Marketinggüter“ wäre dem Lead wahrscheinlich gar kein Verkauf entsprungen. Aber während sich das Salesteam den Lorbeerkranz aufsetzen darf, erwächst der komplette Content dem Etat des Marketingteams.

 

Mehr zum heiklen Thema "Zusammenspiel von Marketing und Vertrieb" können Sie auch in folgenden Beiträgen nachlesen:

 

 

 Content ist Kapital

 

Den ROI beweisen

Über den Return on Investment des Marketings wird seit Jahrzehnten diskutiert. Und nie gab es richtig überzeugende Mittel, um dessen Wirkung auf den Reingewinn eines Unternehmens zu messen. Die Direktwerbung führte Gutscheine und Trackingcodes ein, um die Effektivität zu bestimmen. Aber der Umstand, dass eine exakte Messbarkeit immer noch fehlte, schürte nur die Wahrnehmung, Marketing sei eben ein Kostenverursacher. Man hoffte einfach mal vage, dass all das in Marketing investierte Geld schon irgendwie in ein positives Markenbewusstsein münden würde.

Zum Glück haben die Dinge sich geändert.

 

Die Datenexplosion

Denn heute können Marketiers in der digitalen Landschaft ihre Erfolge präzise verfolgen, anstelle mit aufgeblähten, schwammigen Zahlen ihre Daseinsberechtigung einklagen zu müssen. Wir erleben eine kontinuierliche Datenexplosion im Internet. Heute können Sie jeden Klick, den ein Nutzer auf Ihrer Website macht, tracken. Und was stellen Sie nun mit diesen Informationen an?

 

Marketiers haben heute Zugang zu so vielen Daten wie niemals zuvor, hinken aber manchmal im Verständnis der Daten hinterher, fühlen sich von der Masse erschlagen oder werden Opfer der gemeinen „Analyse-Paralyse“ … Viele Unternehmen haben noch gar nicht damit begonnen, die Klicks ihrer Websitebesucher zu tracken, oder messen die Klicks immer noch ziemlich fruchtlos.

 

Um den Erfolg Ihrer Marketingbemühungen beurteilen zu können, sollten Sie folgende Aspekte auf Ihrer Website tracken:

 

  • Besucher und deren Quellen
  • Aktivitäten auf jeder Seite und jedem Blogpost
  • Keyword-Rankings
  • Eingaben aus sämtlichen Formularen
  • Das Verhältnis von Leads zu Verkäufen
  • Die Verkäufe selbst

 

Content als Unternehmenskapital

Konkrete Zahlen in der Hand zu haben ist ganz elementar, um zu beweisen, dass Ihre Inhalte Kapital sind. Content ist greifbar, lebendig und die Stimme Ihres Unternehmens. Firmen, die das verstehen, schaffen eine Atmosphäre, in der die Abteilungen zusammenarbeiten und nicht gegeneinander, und sorgen damit dafür, dass eine stimmige und einmütige Markenbotschaft in die Welt getragen wird.

 

Um Content als Investmentposten zu sehen, muss er an die Unternehmensziele geknüpft sein. Denken Sie deshalb erst einmal ausführlich darüber nach, warum Sie überhaupt Content schaffen. Gibt es keine klare Strategie, werfen Sie den Content einfach so in die Welt und hoffen, dass die richtigen Leute ihn schon finden werden … So würden Sie mit keinem anderen Investment umgehen, oder? Also tun Sie es mit Content auch nicht.

 

Zahlen, die vom Hocker reißen

Wie Sie Ihre Vorgesetzten mit handfesten, überprüfbaren Zahlen begeistern können, zeigen wir Ihnen in unserer kostenlosen Broschüre „6 Marketing-Kennzahlen, die Ihren Chef wirklich interessieren“. Und nun: Seien Sie stolz auf Ihren Content! Denn der ist ein Vermögen wert.

Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina

Adriano ist Gründer und Geschäftsführer von TRIALTA.

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