SEO-Trends im B2B-Marketing 2016

Thomas Weigl - Dienstag, 1.3.2016

Wer regelmäßig aktuellen und guten Content produziert, der ist für SEO schon einmal prima aufgestellt. Für welche SEO-Trends Sie in diesem Jahr im B2B-Marketing noch gerüstet sein sollten, zeigen wir Ihnen hier.

1. Alles wird mobil

Oder eigentlich ist es das schon. „Mobilegeddon“ ist sicher auch an Ihnen nicht vorübergegangen, selbst wenn Sie nicht gerne Science-Fiction-Katastrophenfilme im Kino gucken. Das Update der Google-Suchalgorithmen im April 2015 erfordert von Webseiten Mobile-Freundlichkeit, damit sie weiterhin gut gerankt werden. Die mobile Suche hat die Desktop-Suche das erste Mal übertrumpft und mobile Devices werden Desktops auch als Werbeplattform für Unternehmen im Jahr 2016 einholen. Dass es sich lohnt, mit seinen Kunden zu kommunizieren, wo auch immer sich diese aufhalten, ist mittlerweile keine neue Erkenntnis mehr – schon gar nicht für B2B-Dienstleister.

SEO Trends im B2B Marketing

Wenn Ihre Website noch nicht nach Googles Vorlieben optimiert ist, wird sie also nicht mehr so effektiv in den Suchergebnissen indiziert. Das ist die Pädagogik des Suchmaschinenriesen – wer nicht mitmacht, wird bestraft. Es führt also kein Weg daran vorbei, seine Seite für die mobile Nutzung zu optimieren. Denken Sie dabei an mobile Designelemente und vor allem an die Ladezeit der Seiten, die einen großen Einfluss auf den Ranking-Faktor über alle Endgeräte hinweg hat. Aktuelle Studien zeigen, dass Nutzer nach drei Sekunden wegklicken, wenn sich eine Seite bis dahin nicht vernünftig aufgebaut hat.

2. Keywords werden nicht nur getippt, sondern auch gesprochen

Sie kennen sicher die Werbespots, in denen jemand, als das Töchterlein mit dem Shampoovorrat eine Schaumparty in der Badewanne feiert oder der zoologisch unbewanderte Vater seinen Sohn mit einem Tierparkausflug beglücken will, in sein Smartphone wispert: „Ok Google ...“ Um sich dann daran erinnern zu lassen, beim nächsten Drogeriebesuch Haarwaschmittel zu kaufen, oder um die Route zum Zoo angezeigt zu bekommen.

Suchanfragen werden nicht mehr länger nur eingetippt, sondern auch immer häufiger eingesprochen. Dank virtuellen Assistenten wie eben Google Now oder auch Siri und Cortana wird die Suche immer dialogorientierter. Sie tun also gut daran, in den Kopf Ihrer anvisierten bzw. idealen Kunden zu kriechen und sich zu überlegen, wie diese mündlich um Rat fragen und eine Suche durch gesprochene Sprache anregen würden. Wie wir sprechen und wie wir schreiben, kann sich selbstverständlich deutlich voneinander unterscheiden. Der Aufstieg von Long-Tail-Keywords belohnt in diesem Rahmen Webseiten, deren Inhalte für die mündliche Suche optimiert sind.

3. Social Indexing ist geboren

Bis Ende des vergangenen Jahres pflügte Google sich noch nicht ausführlich durch Social-Media-Seiten. Das änderte sich Mitte November allerdings schlagartig, als das Unternehmen bekannt gab, dass Facebook erlauben würde, mehr und mehr seiner Seiten indizieren zu lassen – darunter sogar In-App-Inhalte. Suchmaschinen haben nun also angefangen, auch Twitter, LinkedIn und andere soziale Netzwerke zu crawlen. Social Indexing wird in diesem Jahr signifikant ansteigen, weil nun selbst Posts dieselbe Gewichtigkeit haben können wie eine Website.

Ihre Strategie deshalb? Veröffentlichen Sie umso mehr Inhalte, die Ihre Leser und Kontakte gerne teilen. Und seien Sie sich gewahr, dass Social-Media-Engagement von den Suchmaschinen immer mehr belohnt wird.

4. Interaktiver Content macht das Rennen

Interaktiver Content wie Online-Quiz, Selbsttests oder Gesundheitsrechner bietet gegenüber bloßen Texten den Vorteil, persönlicher zu sein, individueller, einprägsamer und erfahrbarer. Big Data wird mit kundenspezifischen Erlebnissen verknüpft. Für Sie kann daraus viel schneller eine direkte Konversation mit einem potenziellen Kunden entspringen.

Als guter Inbound-Marketing-Stratege haben Sie Ihren Content natürlich immer schon der Zielgruppe angepasst. Interaktiver Content lässt sich nun noch individueller – und automatisiert! – auf den Anwender zuschneiden. Die Inhalte vermögen nun exakt die Bedürfnisse und Interessen der Nutzer zu treffen. Das verkürzt den Verkaufszyklus, und der Vertrieb kann dank individueller Daten zielgerichteter Leads verfolgen sowie die Beweggründe potenzieller Kunden noch vor dem Erstkontakt verstehen.

Und jetzt?

SEO ist eine tragende Säule des Inbound Marketing. Sollten Sie sich noch nicht mit diesem Themengebiet auseinandergesetzt haben, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Wie wäre es aber nicht nur fragmentarisches Marketing zu betreiben, sondern gleich eine ausgeklügelte Inbound-Strategie zu entwerfen? Wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit einem ganzheitlichen Ansatz Ihr Marketing wirksamer gestalten können, dann lesen Sie sich doch einmal in unseren kostenlosen Einsteiger-Guide ein und gewinnen Sie einen ersten Eindruck!

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Kategorien: SEO & SEA

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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