Growth-Driven Design für B2B-Dienstleister

Adriano Tagliarina - Donnerstag, 28.7.2016
Geschätzte Lesezeit: 3 min

Sind Sie schon über das Thema „Growth-Driven Design“ gestolpert? Oder sind Sie vielleicht bislang absichtlich daran vorbeigeschlichen? Egal, ob Sie den Begriff nun zu einem der ersten Male lesen oder sich jetzt endlich ein Herz fassen und das Thema für Ihre B2B-Website angreifen wollen, ‒ dieser Blogpost ist für Sie!

Growth-Driven Design B2B

Warum betreiben Sie eigentlich eine Unternehmenswebsite für Ihr B2B-Geschäft? Sie müssen sich nun nicht rechtfertigen; stattdessen zählen wir die zwei Gründe auf, die wir für die wichtigsten halten: 1. Geld. Verstehen Sie die Reihenfolge dieser Aufzählung nicht unbedingt als Wertung. Obwohl Geld vermutlich, auch wenn’s vielleicht unmoralisch klingt, als Motivator an der ersten Stelle vieler Listen steht. Schließlich wollen Sie mit Ihrem Unternehmen auch Umsatz machen, nicht wahr? 2. Ihre Kunden. Zugegeben scheint auch dieser Grund ein sehr offensichtlicher zu sein. Und trotzdem haben viele Websitebetreiber noch immer nicht verstanden, wie wichtig dieser Aspekt ist. Diese Unkenntnis führte dazu, dass fabelhaft designte, preisverdächtige Webprofile online gingen – und dann doch nur mauen Traffic brachten und die Marke kein bisschen bekannter machten. Weshalb? Ganz einfach aus dem Grund, weil die Website für das Unternehmen selbst gestrickt wurde, nicht aber für den Kunden. Nicht für dessen Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche. Damit eine Website heute ein richtig lukratives Marketingtool wird, das Ihnen respektablen ROI bringt, muss der Fokus neu ausgerichtet werden. Inbound Marketing für B2B-Dienstleister zeigt ganz klar, wie’s geht.

Eine Inbound-Strategie trägt einer aussagestarken Zahl Rechnung: 96 Prozent aller Interessenten und Käufer informieren sich zu allererst auf Ihrer Website über Ihre Marke und Ihre Angebote. Ihre Website ist also praktisch Ihr allererster „Außendienstler“. Und dieser kann umso besser arbeiten, je passgenauer Ihre Website auf die Besucher zugeschnitten ist, je nachdem, wie sie gestaltet ist, wie sie funktioniert und wie sie die Leser „pflegt und nährt“. Vergessen Sie nicht: Heute ist der Käufer mündiger als jemals zuvor und hat die Macht quasi in seiner Hand.

Woher weiß ich, was meine Kunden wollen?

Growth-Driven Design lautet das Zauberwort jeder profunden Inbound-Strategie für B2B-Dienstleister. Growth-Driven Design deckt alle Kriterien ab, die Ihre Website braucht, um mündige Interessenten in begeisterte Kunden zu verwandeln. Zuoberst steht für Sie die Aufgabe an, den Traffic auf Ihrer Seite zu messen und zu analysieren. Denn Zahlen lügen nicht – oder wie hieß diese bekannte Liedzeile? Die Analyse Ihrer Website zeigt Ihnen, wo es richtig gut läuft, wo die Seite hinkt und an welchen Stellschrauben Sie drehen sollten. Füttern Sie Ihre Seite zum Beispiel bereits mit hochwertigem, ansprechendem Content, aber die Conversions sind nach wie vor niedrig? Werfen Sie einen genauen Blick auf die Bounce Rate! Und fragen Sie sich weiter: Kreiere ich wirklich Inhalte, die meinen Lesern helfen, ihre „Baustellen“ zu erkennen und Probleme zu lösen? Oder schreibe ich doch nur das, wovon ich nur vage denke, dass es helfen könnte, oder gar das, was ich selber gerne lesen würde? Widmen Sie sich auch folgenden Fragen:

  • Wie kann ich die User Experience der Homepage inkl. aller ihrer Unterseiten kontinuierlich verbessern?
  • Wie sieht das Engagement der Nutzer auf meinen meistbesuchten Seiten aus?
  • Folgen meine Besucher den Conversion-Pfaden, die ich für sie angelegt habe?
  • Sind die Klickraten, die auf meine Calls-to-Action folgen, hoch? Oder sind sie zu niedrig, weil die Calls-to-Action nicht prominent genug platziert sind?

Lesen Sie zum Beispiel in folgendem Blogbeitrag zum Thema Website-Optimierung, welche Chancen und Risiken beim Einbauen von Verlinkungen auf Ihrer Seite beachtet werden sollten. Oder informieren Sie sich über die häufigsten Gründe, warum potentielle Kunden Ihre Website wieder verlassen und vermeiden Sie so in die schlimmsten Fettnäpfchen zu treten.

Warum Growth-Driven Design kein Trend ist

Vielleicht dachten Sie bislang, Growth-Driven Design sei doch auch wieder nur so eine neue Taktik, die nun einen großen Hype erfährt und dann wieder in der Tiefe der Das-haben-wir-im-Marketing-auch-mal-ausprobiert-Tonne verschwindet. Sitzen Sie diesem Irrtum nicht auf! Traditionelle Webdesigns mögen nach wie vor eine Weide fürs Auge sein. Den modernen Kunden begeistern sie jedoch nicht mehr.

Auch als das Inbound Marketing die Bühne betrat, schwappte viel Skepsis durch die Marketingwelt. Ob das so ein kurzlebiger Trend würde, an dem sich die Agenturen eine goldene Nase verdienen, aber die Unternehmen keinen Mehrwert beobachten würden? Inbound Marketing hat inzwischen auf breiter Front bewiesen, dass es die Strategie ist, die den Bedürfnissen des mündigen Käufers höchst individuell gerecht wird und es den Unternehmen ermöglicht, sich als zuverlässige Instanz rund um Wissen, Meinungsführerschaft und schließlich natürlich auch rund um Angebote zu etablieren. Growth-Driven Design gehört im Rahmen einer Inbound-Strategie für B2B-Dienstleister unbedingt dazu.

Welche ist Ihre brennendste Frage rund ums Growth-Driven Design? Teilen Sie sie mit uns als Kommentar unter diesem Blogpost! Und laden Sie sich gleich unser kostenloses E-Book „Inboundy Websites“ herunter, um sofort Antworten auf Ihre Fragen geliefert zu bekommen.

Inboundy

Kategorien: Website

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Adriano Tagliarina

Adriano Tagliarina ist Gründer und Geschäftsführer der TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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