B2B: Versteckte Facebook-, Twitter- & LinkedIn-Features

Thomas Weigl - Dienstag, 26.4.2016

Manche Veränderungen betreten die Bühne mit großem Trara. Manche schleichen sich leise ein – und gerade das sind oft die Änderungen, die für Sie von größtem Nutzen sind. Wovon sprechen wir? Von Features in Social Media. Von kleinen, die einen großen Unterschied im B2B machen können.

Social Media Features

Soziale Netzwerke fügen hier und da immer mal wieder ein paar neue Features hinzu – manchmal ohne sie plakativ anzukündigen. Sofern Sie nicht ab und an durchs Menü stöbern, entdecken Sie diese vielleicht gar nicht. Obwohl sie für Sie und Ihr Business einen großen Wert haben können. Werfen wir also gemeinsam einen Blick auf nützliche Features rund um Twitter, LinkedIn und Facebook.

Versteckte Features für Twitter

1. Herausfinden, wer Ihnen nicht mehr folgt

Wenn Sie gerade am Experimentieren und auf der Suche nach der besten Zeit für Tweets, der besten Präsentationsform usw. sind, brauchen Sie natürlich Feedback darüber, wie Ihre Posts bei der Leserschaft ankommen. Auf http://who.unfollowed.me/ kriegen Sie ganz leicht einen Überblick darüber, wer Ihnen nicht mehr folgt. Wenn Ihnen einflussreiche Menschen, wie z. B. Meinungsführer in Ihrer Branche, auf Twitter den Rücken kehren, dann wissen Sie, dass Sie Ihre Twitter-Strategie unbedingt modifizieren sollten.

2. User „stummschalten“

Vielleicht ist Ihnen auch mal danach, einem User nicht mehr zu folgen, – allerdings wissen Sie nun, dass Ihr digitales Gegenüber dank Seiten wie der oben genannten herausbekommen kann, dass Sie ihm nicht mehr folgen. Die Lösung: den gewünschten Account einfach stummschalten. Damit bleibt er in der Liste der User, denen Sie folgen, bekommen aber seine Tweets nicht mehr angezeigt. Dazu einfach auf das Zahnrädchen klicken, wenn Sie das „gegnerische“ Twitterprofil besuchen, und aus dem Menü „Stummschalten“ auswählen. Oder in einem gerade angezeigten Tweet der Person auf „Mehr“ klicken und denselben Begriff wählen.

3. Tweets analysieren

Nicht nur Seiten, die Ihnen Auskunft darüber geben, wer Ihnen nicht mehr folgt, sind profunde Analysetools. Twitter selbst bietet mit dem Tweet-Aktivität-Dashboard ein Werkzeug, mit dem Sie z. B. Ihre Tweet-Aktivitäten mit denen anderer Nutzer vergleichen, in Echtzeit die Interaktionen mit Ihren Tweets beobachten oder Tweet-Metriken herunterladen können.

4. Hashtags analysieren

Seiten wie http://hashtagify.me/ verraten Ihnen, welche Hashtags gerade top sind und welche Meinungsmacher sie benutzen. Auch über die einfache Suche auf Twitter finden Sie auch die neuesten Tweets und jene mit der größten Reichweite. Und die Info, welche Personen, denen Sie folgen, diese Hashtags verwenden.

Wie Sie Hashtags einsetzen, um den größten Nutzen für Ihr Business daraus zu ziehen, lesen Sie in diesem Blogpost.

5. Die Liste Ihrer Favoriten

Für ein bisschen Inspiration oder einen Lichtblick an einem grauen Tag können Sie sich auf Ihrer Twitter-Seite alle Tweets anzeigen lassen, die Sie jemals mit „Gefällt mir“ markiert haben.

Versteckte Features für LinkedIn

1. Medien ins Profil einbinden

Ermüden Sie die Besucher Ihres Profils nicht mit grauen Textblöcken, sondern erfrischen Sie sie mit verschiedenen Medientypen wie Dokumenten, Fotos, Links, Videos oder Präsentationen. Beim Bearbeiten Ihres Profils können Sie mit einem fixen Klick aufs jeweilige Symbol das gewünschte Medium hochladen.

2. Stellensuche speichern

Nutzen Sie LinkedIn, um darüber einen Job zu suchen? Erfahrungsgemäß brauchen Sie länger als eine Session, um ein Sträußchen an vielversprechenden Stellen gesammelt zu haben. Damit Sie nicht jedes Mal wieder von Neuem beginnen müssen, können Sie bis zu zehn Suchen speichern. In der Suchergebnisliste wird neben „Anzeigen“ beim Hoovern über die Pfeilspitze die Option „Stelle speichern“ angeboten.

Versteckte Features für Facebook

1. Seiten oder Personen entfolgen

Genau wie auf Twitter können Sie auch auf Facebook bestimmte Nutzer oder Seiten ausblenden. So müssen Sie sich von diesen nicht entfreunden, behalten den Kontakt, und bekommen deren Posts nicht länger angezeigt. Sie wählen einfach direkt in den News Feeds im gewünschten Beitrag nach Klick auf den kleinen grauen Pfeil „XYZ nicht mehr folgen“ aus. Auch in den Neuigkeiten-Einstellungen können Sie die entsprechende Änderung vornehmen. An dieser Stelle können Sie sich auch jederzeit wieder mit der Person oder der Seite verbinden.

2. Einen Meilenstein hinzufügen

Sie haben die Hunderter-Marke an Angestellten geknackt? Ihr Unternehmen hat eine Förderung, Ehrung, Auszeichnung erhalten oder ist expandiert? Teilen Sie Meilensteine mit Ihren Lesern! Klicken Sie in der Chronik auf „Angebot, Veranstaltung +“ und wählen Sie dann „Meilenstein“ aus.

3. Links speichern

Auch auf Facebook können Sie inzwischen fröhlich vor sich hin bookmarken und Artikel, Videos, Musik, Veranstaltungshinweise usw. speichern, um später wieder darauf zurückzukommen. Je nach Post klicken Sie rechts oben auf den kleinen grauen Pfeil, auf die drei Pünktchen oder den kleinen Wimpel und wählen Sie dann „Speichern“. Um die gespeicherten Inhalte aufzurufen, können Sie facebook.com/saved in Ihre Browserzeile eingeben oder im Menü links auf „Gepeichert“ klicken.

Weitere Tipps rund um die Facebook-Nutzung im B2B lesen Sie in den Blogposts zu den größten No-Gos auf Facebook und darüber, wie Sie Ihre organische Reichweite steigern.

Noch mehr Social-Media-Know-how für Sie

Unterstützen diese Helferlein die Nutzung von Social Media in Ihrem B2B? Kennen Sie noch andere kleine, feine Features? Dann teilen Sie sie mit uns und allen Lesern in den Kommentaren! Möchten Sie außerdem noch mehr darüber erfahren, wie Sie den größten Nutzen aus dem Gebrauch sozialer Netzwerke für Ihr Geschäft ziehen können? Dann laden Sie sich gleich unverbindlich unseren kostenlosen Ratgeber „Social Media im B2B“ herunter! 

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Kategorien: Social Media

Thomas Weigl

Thomas Weigl

Thomas Weigl ist Berater für Inbound Marketing bei TRIALTA, eine der ersten Inbound-Marketing-Agenturen in Deutschland.

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